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Gerd Hannemann – Sensual Fine Art Photography: Künstler-Dossier für Galerien und Agenturen

1. Das künstlerische Profil: Vision und Identität

Gerd Hannemann verkörpert eine künstlerische Entwicklung, die im zeitgenössischen Fotomarkt aufgrund ihrer hohen Authentizität und Stringenz Beachtung findet. Der Übergang vom ambitionierten Akteur aus Lüdenscheid zum international institutionell validierten Künstler verleiht seinem Werk eine greifbare Substanz. In einem Markt, der oft zwischen technischer Perfektion und emotionaler Tiefe oszilliert, besetzt Hannemann die Nische der „Sensual Fine Art“ mit einer bemerkenswerten Spezialisierung. Sein Fokus auf die People-Fotografie – von klassischer Beauty über Fashion bis hin zum ästhetischen Akt – ist geprägt von einer klaren gestalterischen Prämisse: der bewussten Inszenierung von Schönheit als ästhetische Konstante gegenüber der Vergänglichkeit.

Die kunsthistorische Relevanz seines Werks ergibt sich aus der Erhöhung des flüchtigen Augenblicks. Hannemann nutzt die Fotografie nicht zur bloßen Dokumentation, sondern als Medium einer zeitlosen Ästhetik. Dieser Kontrast zwischen dem vitalen menschlichen Körper und statischen, oft morbiden Kontexten macht seine Arbeiten für kuratierte Sammlungen und ein gehobenes Publikum attraktiv. Seine Vision, die Leidenschaft mit technischer Präzision verbindet, bildet das Fundament für eine Karriere, die heute durch höchste internationale Titel legitimiert ist.

2. Die Evolution einer Karriere: Institutionelle Validierung und Beständigkeit

Seit 2006 verfolgt Gerd Hannemann einen Weg der kontinuierlichen Professionalisierung. Für Galerien und Agenturen ist diese fast zwei Jahrzehnte währende Beständigkeit ein wesentlicher Indikator für Marktsicherheit und künstlerische Reife. Seine Laufbahn lässt sich in drei signifikante Phasen unterteilen, die seinen Aufstieg auf die Weltbühne dokumentieren:

  • Phase 1: Das nationale Fundament (2008): Der frühe Durchbruch gelang mit dem Titel „Deutschlands bester Fotograf“ in der Kategorie ästhetischer Akt. Die prämierte Arbeit „bodyscape“ markierte den Beginn seiner öffentlichen Wahrnehmung als Spezialist für Körperästhetik.
  • Phase 2: Internationale Konsolidierung (2013–2017): In diesem Zeitraum etablierte sich Hannemann in der globalen Wettbewerbsszene. Die Verleihung der Gold Medal of Excellence beim Trierenberg Super Circuit (2013) für das Werk „Eyecatcher“ sowie der Sieg beim Photo Shoot Award NUDE (2017) belegen die frühe internationale Anschlussfähigkeit seines Stils.
  • Phase 3: Globale Etablierung und Meisterschaft (2019–2025): Die jüngste Phase markiert den Gipfelpunkt seiner institutionellen Anerkennung. Nach der Verleihung des Titels AFIAP (Artiste FIAP) im Jahr 2019 und der Ernennung zum Master bei 100ASA.com (2024), stellt der Titel Virtuoso (V IAAP) der International Association Of Art Photographers im Jahr 2025 den aktuellen Zenit seiner Karriere dar.

Diese Entwicklung demonstriert eine seltene Form der formalen Validierung durch globale Verbände wie die FIAP und PSA. Die Tatsache, dass Hannemann zudem als Botschafter des Deutschen Verbandes für Fotografie (DVF) fungiert, unterstreicht seine Rolle als maßgebliche Instanz innerhalb der zeitgenössischen Fotografie-Szene.

3. Thematische Schwerpunkte: Die Ästhetik der „Lost Places“ und narrativer Kontraste

Ein Alleinstellungsmerkmal von Hannemanns Werk ist die funktionale Nutzung der Location als narrativer Partner des Modells. Orte werden nicht als bloße Kulissen, sondern als atmosphärische Werkzeuge eingesetzt, die den psychologischen Tiefgang der Aufnahmen bestimmen.

Ein zentrales Motiv ist das Spannungsfeld der „Lost Places“. In Projekten wie im „Haus der Offiziere“ oder industriellen Settings (z. B. Duisport) kontrastiert er die morbide Architektur des Verfalls mit der makellosen Ästhetik des menschlichen Körpers. Werke wie „Blue House in Berlin“ (ausgestellt im Juni 2024 in Duisburg) oder „Bohemian Dinner“ illustrieren diese visuelle Poesie: Die Vitalität des Aktes trifft auf die Melancholie vergessener Räume.

Sein aktuelles Portfolio zeigt zudem eine Erweiterung in Richtung Lifestyle- und Fashion-Inszenierungen auf internationalem Niveau:

  • Mittelmeerraum: Produktionen auf Ibiza (2019, 2023), Sardinien und Mallorca.
  • Osteuropa: Narrative Serien in Rumänien (Brebu Nou, Banater Bergland).
  • Aktuelle Projekte: Die jüngsten Arbeiten wie „Le Banquet 2024“ (mit internationaler Besetzung) und das Projekt „Fuerteventura 2025“ belegen eine dynamische Weiterentwicklung seines Stils hin zu komplexen Gruppeninszenierungen und High-End-Fashion-Ästhetiken.

Dieser bewusste Einsatz von Kontrasten schafft eine über die reine Aktfotografie hinausgehende, tiefere Ebene, die Hannemanns Arbeiten für den institutionellen Kunstmarkt so wertvoll macht.

4. Metriken des Erfolgs: Auszeichnungen und Ehrentitel

Für Kuratoren dient die Liste der Auszeichnungen als objektive Metrik für die Qualität und Konsistenz eines Künstlers. Hannemanns Erfolg basiert auf einem Punktesystem (u. a. Retina-Punkte des DVF), das nur durch jahrelange Spitzenleistungen bei international kuratierten „Fotosalons“ erreicht werden kann.

Institutionelle Ehrentitel:

  • Virtuoso (V IAAP): International Association Of Art Photographers (2025)
  • 100ASA Master: Höchste Kurationsstufe der Plattform 100ASA (2024)
  • AFIAP (Artiste FIAP): Fédération Internationale de l'Art Photographique (2019)

Wichtige Medaillen und Wettbewerbserfolge (Auszug):

  • Gold Medal of Excellence: Trierenberg Super Circuit (für „Eyecatcher“).
  • PAG Gold Certificate & IAAP Honorable Mention (2024): Summer Photo Awards (für „Blue House in Berlin“ und „Kitchen Stories 1“).
  • GIP Medal (2022): German International Photocup (für „Bohemian Dinner“).
  • PSA Bronze Medal (2021): Pirin Salon (für „Beauty With The Pearl Necklace“).
  • Monochrome Awards (2016–2023): Vielfache Honorable Mentions in den Kategorien Nude, Fashion und Portrait.

Diese Auszeichnungen belegen eine globale Akzeptanz und eine über zwei Jahrzehnte gewachsene gestalterische Exzellenz.

5. Präsenz und Publikationen: Strategische Sichtbarkeit

Gerd Hannemann nutzt moderne Distributionswege, um globale Erreichbarkeit mit exklusiver Kuration zu verbinden. Die strategische Nutzung von virtuellen Räumen und Printmedien sichert ihm eine Präsenz, die sowohl Sammler als auch Agenturen anspricht.

  • Kuratorische Flexibilität durch 3D-Galerien: Über Plattformen wie KUNSTMATRIX (z. B. „Sensual Fine Art Photography“) ermöglicht Hannemann Sammlern weltweit eine immersive Erfahrung seiner Werke. Diese virtuellen Ausstellungen bieten die Möglichkeit, Proportionen und Hängungen im Raum zu evaluieren, bevor physische Transporte initiiert werden – ein entscheidender Vorteil im internationalen Kunsthandel.
  • High-End Printmedien: Die Fachwelt validiert seine Arbeit regelmäßig. Erwähnenswert sind der Bericht als DVF-Fotograf des Monats im Magazin PHOTOGRAPHIE (05-06/2022), Publikationen in Stern VIEW (z. B. „Nymphen“) sowie Features auf stern.de.
  • Öffentliche Ausstellungen: Die Präsentation von „Blue House in Berlin“ auf der Photo & Adventure in Duisburg 2024, sowie Präsentationen von Bildern auf Ausstellungen bei der Interfoto 2015 und 2010 in der Kunstfakultät in Temeswar, bei den Pirmasenser Fototagen 2014 und 2011, der Gala für Fotokunst in Linz in Österreich 2013 sowie der Photokina in Köln 2008 unterstreichen seine physische Präsenz im institutionellen Rahmen.

Zusammenfassend bietet Gerd Hannemann ein hochgradig professionalisiertes Profil. Die Kombination aus technischer Meisterschaft, institutioneller Validierung und einer klaren künstlerischen Signatur macht ihn zu einem idealen Partner für Galerien und Agenturen, die zeitgenössische Fine-Art-Fotografie auf Weltniveau präsentieren möchten.

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